Die Welt von Lucie 01: Und warum nicht die Hölle

Diese Comic startet mit einem Elternalptraum: Die kleine Margaret wird im dicksten Weihnachtsgeschäft im Kaufhaus nur kurz aus den Augen gelassen. Plötzlich gerät durch einen Brandanschlag das Kaufhaus in Flammen. Der Brand und fordert Hunderte von Toten.
An dieser Stelle wollte ich den Comic schon fast wieder weglegen, zu beklemmend ist dieses Szenario gezeichnet.
Margaret überlebt unverletzt, obwohl sie sich mitten in der Katastrophe befindet. In einem Koma liegend wird Sie in Krankenhaus eingeliefert.
Während einer hypnotischen Untersuchung wird festgestellt, dass sie die Szenen des Brandes immer wieder durchlebt – und dass sie plötzlich russisch spricht: sie verlangt, dass man ihr eine Tür öffnet.
Die Story ist komplex und springt zwischen verschiedenen Personen und Orten hin und her, die Geschichte entwickelt sich langsam und man braucht einige Zeit, um sich einzulesen. Bei fast 150 Seiten hat man auch genügend Gelegenheit dazu.
Die Zeichnungen sind nicht sehr detailliert und wirken leicht verschwommen, sind aber noch ganz ok.
Insgesamt: Parapsychologie ist nicht so ganz meines, aber alleine schon die Seitenzahl und die doch anspruchsvollen Handlungsverzahnungen machen einen netten Lesenachmittag möglich.

Die Welt von Lucie 01: Und warum nicht die Hölle…

Subjektive Bewertung: